Dieses Jahr steht auf der CeBIT 2009 nicht nur Zukunftsmusik für Unternehmen im Vordergrund, auch die Privatanwender dürften auf ihre kosten kommen.

Die Vernetzung geht weiter: Die CeBIT 2009 hat vieles für den digitalen Alltag zu bieten. Da gibt es die kleinen Helfer, die zwar auf den ersten Blick sehr speziell oder wenig spektakulär sind, dafür aber, braucht man sie einmal, den Alltag gehörig erleichtern. Zu dieser Gruppe gehört z.B. ein Softwarepaket namens „PC Lifecycle“, das den Umzug von einem Rechner auf einen neuen gehörig einfacher macht. Mit der gewonnenen Zeit kann man dann vielleicht ein wenig Musik hören: Über eine Technik namens dLan Audio der Firma Devolo geht das künftig in jedem Raum, einfach über die Steckdose. Das bedeutet, man steckt beispielsweise seinen iPod in die Anlage im Wohnzimmer oder wirft das Internetradio an und kann den Sound dann in jedes Zimmer holen. Streaming nennt sich das und dahinter steckt ein Schlagwort der CeBIT 2009, das uns künftig unser Leben verschönern soll: Webciety. Das ist eine Mixtur aus den Begriffen Web und Society. Immer online sein, so die Parole dahinter. Selbst im Auto, wo wird künftig wie zu Hause über das Internet Radio hören oder unsere Tweets bei Twitter eingeben können.

Auch neue Hardware für E-Books wird in diesem Jahr auf der CeBIT 2009 vorgestellt: So kann man mit dem ultraflachen Kindle 2 von Amazon künftig unterwegs zur digitalen Leseratte werden. Ein weiterer Trend der Messe sind automatisierte Wohnhäuser, die älteren Menschen das Leben erleichtern sollen und vom Fraunhofer-Institut vorgestellt werden. Weitere Neuheiten beziehen sich vor allem auf die Möglichkeiten, in Zukunft Technik und Umweltbewusstsein zu verbinden („Green IT“). Viele Geräte sollen weniger Strom verbrauchen oder Endverbrauchern die Kontrolle über die Energiekosten erleichtern. Fujitsu Siemens bringt einen Monitor heraus, der im Stand-By Modus keinen Strom verbraucht. Ein  Computer mit dieser Technik wird folgen.

Richtig spacig darf natürlich auf der CeBIT 2009 auch nicht fehlen. Unter der Rubrik „Nicht unbedingt wichtig aber sehr edel“ stehen Geräte wie der „David Laserscanner“, mit dem man kleine Hologramme für den PC produzieren kann. Man könnte also theoretisch die schöne alte Uhr von Oma für immer als 3D-Modell im PC konservieren. Das ist zwar auf den ersten Blick wirklich unnütz, aber das waren andere Dinge vor einigen Jahren auch.